usserlich wirkte die V65 ein wenig wie eine vierachsige V60. Sie wurde jedoch aus der Lokomotivenbaureihe 600D aus dem ersten Typenprogramm von MaK abgeleitet. Whrend die in groer Stckzahl beschaffte Bundesbahn-Baureihe V60 nur fr den Rangier- und leichten bergabedienst vorgesehen war, visierte MaK mit der vierachsigen 600D und dem aus ihr enstandenen Bundesbahnableger V65 vor allem Privat- und Werksbahnen sowie den Exportmarkt an. Fr ein vielseitiges Einsatzspektrum baute man in dieser Baureihe deshalb zunchst eine Dampfheizanlage ein und ermglichte so den Einsatz vor Personenzgen.
Trotz des Antriebs mittels Blindwelle und Kuppelstangen war die V65 sehr wendig un in der Lage sehr enge Kurvenradien zu durchfahren. Dies verdankte die Lok so genannten Beugnlot-Hebeln, die jeweils zwischen der ersten und zweiten sowie zwischen der driten und vierten Kuppelachse eingebaut waren.
Die Bundesbahn bestellte 15 Lokomotiven dieser Baureihe in Kiel. Anfangs setzte die DB die Maschinen in Hessen beim Bw Marburg ein. Spter lsten Loks der Baureihe V100 die V65 dort ab. Mitte der 1960er-Jahre gelangten alle 15 Stck nach Norddeutschland. In Puttgarden, Lbeck und Hamburg-Altona versahen sie bis 1980 ihren Dienst.